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Aus Mozart!- Das Musical ~ Wie wird man seinen Schatten los?

Chor: Neben dir steht ein Dämon
in Gestalt eines Knaben
Ihm allein sollst du dienen.
Was du bist will er haben.
Nur für ihn alléin bist du gebor´n.
Hinter dir steht ein Dämon
in Gestalt eines Knaben
Tag und Nacht ist er bei dir.

Wolfgang (gleichzeitig): Angst, die mir den Atmen raubt,
Blei auf meinen Schultern,
Schweigen, das mir Fragen stellt,
und keine Antwort gibt auf mein Warum.
Unsichtbare Blicke,
an denen ich ersticke.
Der Schatten der mir folgt- ich glaub,
eines Tages
bringt er mich noch um.

Wolfgang und Chor: Wie wird man seinen Schatten los?
Wie sagt man seinem Schicksal Nein?
Wie kriecht man aus der eignen Haut?
Wie kann man je ein andrer sein
Wen soll man fragen,
wenn man sich selber nicht versteht?
Wie kann man frei sein,
wenn man seinem eignen Schatten nie entgeht?

Chor: Wie wird man seinen Schatten los?
Wie lässt man alles hinter sich?
Wie jagt man sein Gewissen fort?
Wie flieht man vor dem eignen Ich?
Wie kann man flüchten
wenn man sich selbst im Wege steht?
Vor deinem Schicksal
kannst du nicht fliehn!
Wolfgang (gleichzeitig): Wie kann ich leben,
solang ich nur
dem Schicksal dien?
Kann ich den nie,
kann ich denn nie,
nie, niemals
vor meinem eignen Schatten fliehn?

- - - - - - - - - - - - -

Aus dem Musical Das Phantom der Oper~ Die Musik der Nacht.

Nachts erwachen alle deine Sinne;
Träume wachsen, Zweifel halten inne.
Frei von Ängsten steigen,
Gefühle aus dem Schweigen.

Fühl den dunklen Schleier der dich streichelt,
faß ihn, spür ihn, wie er dich umschmeichelt.
Schütze dein Gesicht,
vor dem grellen Tageslicht.
Denk an nichts mehr was die Seele traurig macht,
und höre nur noch die Musik der Nacht.

Schließ die Augen und gib dich deiner Sehnsucht hin.
Flieh weit fort vor dem Zweifel und dem Tag.
Schließ die Augen und schweb im Geist davon,
und verliehr dich im Reich der Illusion.

Leise wird in dir der Sieg erklingen,
hör sie, laß sie zärtlich dich durchdringen.
Lös dich von der Welt,
die dein Herz gefangen hält.
Widerstrebe nicht der unbekannten Macht,
dem dunklen Drängen der Musik der Nacht.

Geh auf Reisen in eine andre Wirklichkeit,
wo die Seele sich reinigt und befreit.
Laß dich treiben, laß alles hinter dir.
Denn erst dann wirst du ein Teil von mir.

Komm und spür den süßen Rausch des Schwebens,
komm und berühr mich, trink vom Quell des Lebens.
Laß den Traum geschehen,
versuche zuverstehen,
welch zärtliche Musik in dir erwacht,
und such mit mir nach der Musik der Nacht.

Nur allein mit dir wird es vollbracht,
mach aus meinem Lied Musik der Nacht.

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Aus Mozart!- Das Musical~ Was für ein grausames Leben.

Wolfgang:
Der Wind löscht eine Kerze aus
und dunkler wird die Nacht
Doch in den Kneipen rollt der Würfel
und im Theater wird gelacht.
Die wartenden Kurscher gähnen
und vom Turm herab schlägt die Uhr.
Die Brunnen spei'n Fontänen
und die Verliebten machen l'amour.
Irgendwo wird ein Kind geboren
irgendwo wird die Zukunft beschworen.
Das Herz kriegt Narben, und die Seele Flecken
bas wir am Schluss unter Schmerzen verrecken.

Was für ein grausames Leben!
Was für eine seltsame Welt!
Wozu wird uns Hoffnung gegeben
wenn man dann doch
in ein Meer von Dunkelheit fällt?

Gestern warst du ein Wunder
und heute bist du ein Dreck
Erst haben sie dich gefeiert
und jetzt wefen sie dich weg

Wir lachen vor allem, um nicht zu heulen
Wir stossen an Wände und holen uns Beulen
Wir tragen goldene Spangen und Puderzöpfe
und sind doch alle schon Totenköpfe
Was für ein grausames Leben!
Was für eine seltsame Welt!
Es setzt jeder auf das Glück
und jeder wird geprellt
Was für ein sinnloses Fragen
wenn man niemals Antwort erhält!
Du glaubst, irgendwo
muss Liebe sein
Doch zuletzt bist du allein

Und wir lernen, bis wir dumm sind
und wir reden, bid wir stumm sind
und wir fressen, bis wir kotzen!
Was für ein grausames Leben!
Was für eine seltsame Welt!
Es setzt jeder auf das Glück
und jeder wird geprellt
Was für ein sinnloses Fragen
wenn man niemals Antwort erhält!
Du glaubst, irgendwo
muss Liebe sein
Erst willst du vor
Verzweiflung schrein
dann lässt du dich
auf Lügen ein
und zuletzt bist du allein
So verflucht allein!
So verflucht allein!




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